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Heinrich-Büssing-Preise 2015

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Dez 15

Heinrich-Büssing-Preise 2015

Foto: Andreas Bormann

von links: Dr. Wolf-Michael Schmid, Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Dr. Bastian Gundlach, Dr. Stephan Wenger, Dr. Kathrin Inderwisch, Prof. Dr. Marcus Magnor, Prof. Dr. Ferit Küçükay

Die Heinrich-Büssing-Preise 2015 erhielten:

 

Dr.-Ing. Kathrin Inderwisch

Titel der Dissertation: „Verlustermittlung in Fahrzeugantrieben“

Dr. Inderwisch hat in ihrer Dissertation eine Methode zur Simulation des kompletten Antriebsstrangs von PKW erarbeitet. Die Methode hat sie zudem in ein Gesamtfahrzeugmodell integriert, in dem Auswirkungen von Änderungen an Antriebssträngen unter realistischen Fahrbedingungen eines Mittelklassefahrzeugs ermittelt werden können. Dr. Inderwisch ermöglicht mit ihrem Verfahren hervorragend, technische Potentiale zur Steigerung von Getriebewirkungsgraden zu identifizieren und sie zu entwickeln.

vorgeschlagen von Prof. Dr. Ferit Küçükay
Institut für Fahrzeugtechnik

 

Dr. rer. nat. Bastian Gundlach

Titel der Dissertation: “Surface Processes of Small Solar System Bodies”

Dr. Gundlach beschäftigt in seiner Dissertation mit der Thermophysik von Kometen und Asteroiden. So hat er die physikalischen Eigenschaften von Eispartikeln auf Asteroiden untersucht. Dabei ist ihm als erstem gelungen, die Wärme- und Stofftransportprozesse in Kometenkernen mit Modellen vollständig und quantitativ zu beschreiben. Seine Modelle liefern neue Erkenntnisse über die Prozesse bei der Entstehung des Sonnensystems und ermöglichen beispielsweise, die während der Rosetta-Mission erhaltenen Daten fundiert zu verstehen.

vorgeschlagen von Prof. Dr. Jürgen Blum
Insti tut für Geophysik und extraterrestrische Physik

 

Dr.-Ing. Stephan Wenger

Titel der Dissertation: „Regularized Optimization Methods for Reconstruction and Modeling in Computer Graphics“

Dr. Wenger hat in seiner Dissertation erfolgreich Algorithmen entwickelt, um komplexe Datensätze auszuwerten, die sehr lückenhaft sind. Basierend auf den Algorithmen hat Dr. Wenger eine Software entwickelt, die bei Bildrekonstruktionsproblemen in der bildgebenden Radartechnologie und interferometrischen Radioastronomie bereits vielfach Anwendung findet. Darüber hinaus entwickelte er eine auf den Algorithmen fußende 3D Rekonstruktionssoftware, die die detailgetreue 3D Rekonstruktion astronomischer Nebel erlaubt.

vorgeschlagen von Prof. Dr. Marcus Magnor
Institut für Computergraphik