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Geförderte Projekte

18

Mai 16

TU Bus rollt durch Braunschweig

Vielleicht haben Sie ihn bereits bemerkt: Seit einigen Wochen fährt ein Linienbus durch Braunschweig, auf dem die TU die vielfältigen Ziele darstellt, die sich mit ein Studium an der Carolo-Wilhelmina verfolgen lassen. Zusammen mit seiner Tochtergesellschaft, der Innovationsgesellschaft TU Braunschweig mbH (ITUBS), finanziert der Braunschweigische Hochschulbund das Projekt „roter Bus“.

 
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Foto: TU Braunschweig / Presse und Kommunikation

Den Bus und die auf ihm abgebildeten Studierenden können Sie mit ihren Statements auf den Seiten der Pressestelle besser kennenlernen. Und wenn das nächste Mal der Bus an Ihnen vorbeifährt, können Sie mit Recht behaupten, dass Sie daran beteiligt sind.

26

Feb 16

Spendenaktion des BHB, um geflüchteten Studierenden ein Studium an der TU Braunschweig zu ermöglichen!

Amir (Name geändert) kommt aus Syrien. Bis vor wenigen Monaten hat er in Aleppo Bauingenieurwesen studiert, war schon im 5. Semester, hatte gute Noten. Bis zuletzt hat er gehofft, seinen Bachelor-Abschluss noch machen zu können. Doch dann fielen Bomben auch auf die Stadtteile, wo sich die Universität befindet und von der großen Universität Aleppo mit einst 135.000 Studierenden blieb fast nichts übrig. So fasste Amir gemeinsam mit seinen Eltern den Entschluss, in die Türkei zu fliehen. Die Hoffnung, dort weiter studieren oder arbeiten zu können, zerschlug sich schnell. So setzte er seinen Weg fort, ging zu Fuß bis nach Griechenland und von dort aus nach Deutschland. Nach einigen Zwischenstationen lebt er jetzt in einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Wolfenbüttel.

Wie Amir kamen in den vergangenen Monaten viele junge Menschen aus den Bürgerkriegs- und Krisenregionen des Nahen und Mittleren Ostens in die Region Braunschweig. Mehr als die Hälfte der Asylbewerber ist unter 25 Jahre alt und hat in der Regel eine gute Vorbildung. Viele von ihnen sind voller Tatendrang, möchten die deutsche Kultur und Sprache in sich aufnehmen und hier ein Studium beginnen oder fortsetzen.

 
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© kagemusha / Fotolia

 

So auch Amir: Er hat sich an das International Office der TU Braunschweig gewandt und nach eingehender Beratung für den Brückenkurs an der Hochschule beworben. Die TU Braunschweig bietet diesen Kurs ab dem 01. April 2016 speziell für Geflüchtete mit Hochschulzugangsberechtigung an. Die 24 Teilnehmer sollen durch einen Sprachunterricht, Einheiten in deutscher Kultur sowie akademische Grundlagen spätestens nach einem Jahr befähigt sein, ein ingenieurswissenschaftlich ausgerichtetes Studium an der TU zu beginnen oder fortzusetzen.

Die Anmeldungen für den Brückenkurs gehen weit über die Anzahl der vorhandenen Plätze hinaus. Sollte Amir nicht teilnehmen können, so möchte er gerne einen der Sprachkurse der TU besuchen. Doch er steht in beiden Fällen vor großen Herausforderungen: Amir benötigt Fahrkarten, um nach Braunschweig zu gelangen sowie Lehrbücher und Arbeitsmaterialien. Ohne weitere Unterstützung wird Amir nicht an dem Brücken- oder einem Sprachkurs teilnehmen können. Und wie Amir geht es vielen geflüchteten Studierenden in der Region Braunschweig.

Der Braunschweigische Hochschulbund hat deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Wenn Sie Amir und den anderen geflüchteten Studierenden helfen und ihnen die Teilnahme an einem Brücken- oder Sprachkurs der TU Braunschweig ermöglichen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spende auf unserer Projektseite bei der Spendenplattform betterplace.org

oder auf das Konto:
Braunschweigischer Hochschulbund e.V.
IBAN: DE 3825 0500 0000 0170 0111
BIC: NOLA DE2H XXX
Verwendungszweck: Geflüchtete Studierende
(Bitte geben Sie Ihre Anschrift an, falls Sie eine Spendenbescheinigung benötigen)
Ganz herzlichen Dank!
 

19

Feb 16

"Finale hoch 10" des TU-Orchesters

„Mit der Symphonik auf der Zielgeraden“ – so hatte das TU Orchester seine Semesterkonzerte untertitelt. Und das passte genau auf die fast 90 Studierenden des Orchesters, die ihre Vorlesungszeit im Wintersemester 2015/2016 mit drei Konzerten ausklingen ließen. Ihre vom Braunschweigischen Hochschulbund geförderten Aufführungen waren ein großer Erfolg: Am 7. und 9.2.2016 platzte das Audimax mit jeweils etwa 850 Besuchern aus allen Nähten und auch die Tinitatiskirche in Köln war am 14.2. hervorragend besucht.

 
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Der Orchesterleiter Markus Lüdke hatte wieder einmal ein gutes Händchen bewiesen: Durch das Programm spannte er einen moderierten, thematischen Bogen, sodass das Konzert mit Stücken von Schostakowitsch, Mozart und Atterberg Klassikerfahrene wie -neulinge begeistern konnte. Ein besonderer Coup war ihm mit der Besetzung der Solistin geglückt. Frau Laura De Lorenzis hat eine Professur für Angewandte Mechanik an der TU Braunschweig inne, ist zusätzlich aber eine studierte und mit Auszeichnungen versehene Pianistin. Mit Ihrer musikalischen Darbietung bereicherte sie den Auftritt des Orchesters in bester Weise und sorgte mit ihrem Namen für die angemessene Aufmerksamkeit im Umfeld.

07

Okt 15

Exkursion zum IEEE 802 Standardisierungstreffen in Berlin

Der Braunschweigische Hochschulbund förderte im März 2015 eine Exkursion des Instituts für Nachrichtentechnik zu einem Standardisierungstreffen in Berlin. Mit besonderem Dank an den BHB berichten die Teilnehmer:

Am 10. März brachen in aller Frühe neun Studierende der von Prof. Kürner (Institut für Nachrichtentechnik) gehaltenen Vorlesungen „Grundlagen des Mobilfunks“ und „Advanced Topics in Mobile Radio Systems“, begleitet von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts, mit der Bahn von Braunschweig nach Berlin auf. Ihr Ziel war das Standardisierungstreffen von IEEE 802, das in dieser Woche in Berlin stattfand.

 
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IEEE 802 ist eine der weltweit größten Standardisierungsorganisationen in der Kommunikationstechnik. Unter anderem werden in IEEE 802 Ethernet und WLAN standardisiert. Prof. Kürner und sein Team sind seit 2008 in diesem Gremium aktiv. Prof. Kürner leitet derzeit selbst die Task Group 802.15.3d, die am weltweit ersten Funkstandard bei einer Trägerfrequenz von 300 GHz arbeitet.

Im Rahmen des sogenannten „University Outreach Programs“ bietet IEEE 802 Studierenden, die an Universitäten in der näheren Umgebung des Veranstaltungsorts studieren, die Möglichkeit für einen Tag die Standardisierungsaktivitäten kennenzulernen. Ein solches Treffen findet in Europa nur alle zwei Jahre statt. Die Tatsache, dass in diesem Jahr die Veranstaltung in Berlin stattfand, bot den Studierenden der TU Braunschweig eine einmalige Chance, einen Einblick in die Praxis der Entwicklung von Kommunikationsstandards zu erhalten.

Nach einer speziell für die Studierenden konzipierten Überblicksveranstaltung hatten diese die Möglicheit, an allen Sitzungen des jeweiligen Tages teilzunehmen und so die Präsentationen und Diskussionen rund um die Entwicklung von Kommunikationsstandards „live“ mitzuerleben. Als besonderes Highlight berichteten einige Studierende später von der teils sehr kontroversen Diskussion über die Koexistenz bzw. Kooperation von WLAN- und LTE-Systemen im 5-GHz-Band. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Feedback-Runde mit einigen Vorstandsmitgliedern von IEEE 802. Nach einem langen Tag kamen die Studierenden am sehr späten Abend wieder zurück nach Braunschweig.

11

Sep 15

Internationale Tagung "Transforming Cities"

Am 3. und 4. Juli 2015 fand – gefördert durch den BHB – die Tagung „Transforming Cities“ statt. Referenten/-innen und Teilnehmer/-innen zeichneten anhand des Zusammenwirkens urbaner Poetik, urbaner Anthropologie und Architektur nach, wie Städte sich verändern und verändert werden. International konnte sich die Tagung wahrlich nennen: Die Dozenten/-innen kamen unter anderem aus Glasgow, Amsterdam, Edinburgh, Canberra, Split, Nizza, Swansea, York, Portsmouth und natürlich aus Braunschweig.

 
Bericht Tranforming Cities
 

Themen waren beispielsweise „die gute Stadt“, urbane Unterhaltungsviertel und urbane Zukunftsentwürfe. Einen besonderen Schwerpunkt der Tagung legten die Organisatoren Herr Prof. Dr. Eckart Voigts, Frau Dr. Nora Pleßke (TU Braunschweig, Englisches Seminar) und Frau PD Dr. Monika Pietrzak Franger (Universität Hamburg, Anglistik) auf einen Vergleich der gegenwärtigen Vorstellungen von Stadt mit den Vertextungen und Fiktionen von Stadt im 19. Jahrhundert und der sogenannten „neo‐viktorianischen“ Kultur.