Geförderte Projekte | Braunschweigischer Hochschulbund
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Geförderte Projekte

21

Jun 18

Die Victoria-Seerose hat eine neue Heimat

Nach drei Jahren Warten ist es soweit: Das neue Gewächshaus für die Seerose Victoria cruziana im Botanischen Garten ist fertiggestellt und für die Allgemeinheit geöffnet. Jeder Interessierte kann nun wieder die Seerose besuchen, die mit ihren über zwei Meter großen Blättern weltweit zu den größten Wasserpflanzen und im Botanischen Garten zu den größten Attraktionen zählt.

 

Einweihung Gewächshaus

Eröffnung des neuen Gewächshauses am 8. Juni 2018 (Foto: Marisol Glassermann/TU Braunschweig)

Im Jahr 2015 musste das vorherige, 58 Jahre alte Victoria-Gewächshaus aus baulichen Gründen für die Öffentlichkeit geschlossen werden. Da die TU Braunschweig die Baukosten für einen Neubau nicht selber tragen konnte, startete sie eine Spendenaktion, bei der sie rund 530.000 € einwarb. Einen zentralen Teil steuerte dabei der Hochschulbund bei. Für die Unterstützung dabei danken wir herzlich

 

 

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30

Mrz 18

BHB fördert Campus Pavillon

Die Nutzung eines alten Gebäudes ist so eine Sache. Nicht nur, weil die Jahre des Gebrauchs sichtbare und versteckte Schäden an ihm hinterlassen haben können. Auch umgibt ihn inner- und außerhalb weiterhin der Geist, in dem er gebaut wurde. Das lässt sich beispielsweise gut an den ehemaligen Kasernen des Bundesgrenzschutzes auf dem Campus Nord erfahren. Ihre strenge, zweckmäßige Architektur und die Aufteilung des ganzen Geländes scheinen so wenig zu passen zur Ungezwungenheit und Lebensfreude des Studierendenlebens. Da passt es hervorragend, dass Studierende einen architektonischen Gegenentwurf dazu errichten wollen: Mit der Förderung des Hochschulbundes und Unterstützung mehrerer Institute planen sie, auf dem Campus Nord einen „Campus Pavillon“ zu bauen.

 

 

Der fest installierte und vorwiegend aus Holz bestehende Pavillon soll ein neuer Treffpunkt für Studierende und Mitarbeiter der TU Braunschweig werden. Als offener Veranstaltungsraum bietet er zudem eine einzigartige und lebendige Bühne, die von den Nutzern angepasst und adaptiert werden kann. In diesem Rahmen ist es möglich, Forschungsarbeiten oder Initiativen zu präsentieren, Lesungen zu organisieren oder Konzerte zu geben. Das Team hat für den Pavillon bereits ein modulares Holz-Möbel geschaffen, dass sich ebenfalls individuell an verschiedene Nutzungssituation anpassen lässt. Der bauliche Geist auf dem Campus erhält also eine neue Richtung. Es wird spannend sein zu beobachten, wie er sich entfaltet.

15

Sep 17

Nachbau des berühmten Philae Landers gefördert

Es war eines der beeindruckendsten Ereignisse im Jahr 2014: Nach 10 Jahren Flugzeit erreichte die Raumsonde Rosetta den Kometen 67P/C-G, auf dem sie ihren Lander namens Philae absetzte. Es war das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass dieses Manöver erfolgreich gelang.

Mittels Philae gelang es Wissenschaftlern, über eine Entfernung von rund 510 Millionen Kilometer den Kometen über 7 Monate lang zu erforschen und wichtige Erkenntnisse für das Verständnis von der Entstehung des Sonnensystems zu gewinnen. Die Forschungsmission steht heute als ein Sinnbild für die erstaunlichen Leistungen, die die derzeitige Wissenschaft hervorbringen kann.

 

 

An der Mission und der Entwicklung von Philae waren maßgeblich mehrere Institute der TU Braunschweig aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie das DLR Braunschweig beteiligt. Um die Stärke des Forschungsclusters Luft- und Raumfahrt am Forschungsflughafen Braunschweig und speziell der dort beheimateten TU-Institute besser sichtbar zu machen, baute die TU mit Unterstützung des Braunschweigischen Hochschulbundes nun ein Modell von Philae im Maßstab 1:1. Als Leihgabe ist es seit dem 25. August 2017 im Lilienthalhaus am Forschungsflughafen zu sehen.

Für die Förderung des Baus bedanken wir uns bei:

 

10

Aug 17

Zwischenfazit der Brückenkurse für Geflüchtete

Flyer der Brückenkurse an der TU BS

Im April 2017 endete der vom Hochschulbund geförderte, erste Brückenkurs für Flüchtlinge an der TU Braunschweig. Im Oktober 2017 wird der Brückenkurs 4 mit 22 Plätzen starten, auf die es 75 Bewerber gab. Der Bedarf für die Brückenkurse ist also weiterhin hoch. Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen. Zunächst der Erfahrungsbericht von Tarek, 20 Jahre alt und aus Syrien, Teilnehmer des ersten Brückenkurses:

Viele Ziele, Wünsche und Hoffnungen mussten wir auf der Flucht hinter uns lassen. Das war nicht einfach und ich habe das nicht gern gemacht.
Ich war traurig, als ich zuerst an keinem Deutschkurs teilnehmen konnte. Aber jetzt habe ich erkannt, dass ich mit dem Brückenkurs eine viel bessere Chance bekommen habe.

Seit meinem ersten Tag in Deutschland habe ich versucht, die deutsche Sprache zu lernen und mit den Deutschen zu reden, aber das war am Anfang so schwer.
Ohne Kommunikation fühlt man sich wirklich einsam in diesem Land.
Meine deutschen Freunde haben mir geholfen an diesem Kurs teilzunehmen und das war das Allerbeste, was sie für mich gemacht haben.
Eigentlich haben sie mir den Schlüssel zu meinem neuen Zuhause gegeben.

 Jetzt habe ich die DSH Prüfung bestanden, aber ich habe mehr als nur die Sprache gelernt.
Ich fand neue Freunde, bekam neue Kenntnisse über Deutschland und die deutsche Kultur.
Ich habe tolle hilfsbereite Leute kennengelernt und ich habe viele Erfahrungen durch diesen Kurs gesammelt.
Die 11 Monate vergingen wirklich sehr schnell. In diesen Monaten hat sich mein Leben geändert.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Brückenkurs für Geflüchtete und bin gleichzeitig dankbar für jeden Förderer oder Helfer, der zum Erfolg des Kurses beigetragen hat.

 Die Dankesworte reichen nicht und ich glaube, ich muss noch viel mehr tun, um mich zu bedanken.

 Wer Gutes tut, erfährt selbst auch gute Taten, heißt es.

 Das Brückenkurs-Team hat uns beim ersten Schritt in unser neues Leben geholfen und viel für uns gemacht. Ich werde das nie vergessen und werde mein Bestes geben als Gegenleistung.
Jetzt kann ich sagen, Ich habe ein zweites Zuhause.

 Tarek

 

Auch die Organisatorinnen ziehen ein sehr positives Zwischenfazit:

  • Nach einer zusätzlichen Unterrichtszeit haben mehrere Teilnehmer des ersten Brückenkurses die DSH-Prüfung im Juli wiederholt. Bis auf einen Teilnehmer, der den Kurs vorzeitig verlassen hat, um eine Ausbildung zu machen, haben die übrigen 24 Teilnehmer nun alle einen DSH-Abschluss geschafft und viele studieren bereits an der TU Braunschweig. Das ist ein großartiges Ergebnis und genau das, was sich Alle von den Kursen erhofft hatten.
  • Die Brückenkurse bieten gegenüber den Sprach-Intensivkursen am Sprachenzentrum durch ihren engen Klassenverband und die äußerst engagierten Dozentinnen zusätzliche psychologische und sozialpädagogische Hilfe. Wie sich gezeigt hat, war diese Unterstützung angesichts der Kriegserlebnisse, dem Leben in Notunterkünften ohne geklärtes Bleiberecht und vielen anderen Problemen nötig. Erst dadurch konnten die Teilnehmer in ihrer neuen Heimat ankommen und sich auf den Spracherwerb konzentrieren.
  • Auch die ingenieurswissenschaftlichen Lehreinheiten in den Brückenkursen zeigen großen Wert. Belasten sie die Studierenden neben dem Sprachlernen zwar zusätzlich, so schätzen sie die Teilnehmer des ersten Brückenkurses, die bereits studieren, um so mehr. Das Gelernte erleichterte ihnen den Einstieg in das Studium ungemein.
  • Eine Schwierigkeit, die aufgetaucht ist, liegt in der Kursdauer: Ein Jahr ist angesichts des Lernpensums für die meisten Teilnehmer zu wenig. Wie beim Brückenkurs 1 werden voraussichtlich auch Teilnehmer der Folgekurse die abschließende DSH-Prüfung deshalb nicht auf dem nötigen Niveau abschließen. Erst mit einigen Wochen zusätzlichen, intensiven Lernens, werden sie die DSH-Prüfung im zweiten Anlauf bestehen und ihr Studium fortführen oder beginnen können. Schon die Finanzierung der Nachschulungen und -prüfungen für den im Oktober 2017 endenden Brückenkurs 2 ist aber offen. Die Teilnehmer des Kurses freuen sich deshalb sehr über jede Spende für die Brückenkurse an den Hochschulbund.

 

20

Jun 17

Hochschulbund unterstützt Spendenaktion von CSE

Der Studiengang „Computional Sciences in Engineering“ (CSE) der TU Braunschweig ist ein ganz besonderer: Mit seiner internationalen Ausrichtung zieht er nicht nur viele ausländische Studierende aus dem asiatischen Raum an, sondern bietet diesen mannigfache Unterstützung, um sich in der deutschen Kultur und speziell der Hochschulkultur wohl zu fühlen. So gibt es Grill- und Spieleabende, bei denen sich aktuelle Studierende, Alumni und Dozenten ungezwungen kennenlernen und austauschen können. Für die Studierenden sind diese Angebote oft das Zentrum ihres erfolgreichen Studiums an der TU. Damit die Veranstaltungen auch in Zukunft durchgeführt werden können, unterstützt der Hochschulbund die Organisatorinnen intensiv bei ihrer Spendenaktion auf der Plattform betterplace.

Wir freuen uns sehr über den guten Verlauf der Aktion und werden den Beteiligten weiterhin zur Seite stehen – nicht nur zum Daumendrücken.